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Yves Klein |
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Farbig angelegte Perspektive des Foyers im Großen Haus des Gelsenkirchener Theaters |
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Die raumgreifenden, blauen Wandreliefs von Yves Klein (1928-1962) wurden gemeinsam von Künstler und Architekt konzipiert und (auch politisch) durchgesetzt. Die lebendige Struktur des mit Gipsputz überzogenen Ziegeldrahtgewebes als Bildträger - entweder durch poröse Schwämme erhöht (Schwammreliefs) oder durch Einwurf von Steinchen vertieft - steigert noch die Strahlkraft des klaren, leuchtenden Ultramarinblau. |
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Schon die Entwicklung des Trägermaterials war ein längerer Prozeß, an dem auch der Bildhauer Paul Dierkes beteiligt war. Ebenso war die Entwicklung der Farbe, des speziellen “Gelsenkirchener Blau”, eine Gemeinschaftsproduktion, an der maßgeblich noch Ernst Oberhoff mitgewirkt hat. Realisiert wurde nicht Yves Kleins Kunststoff-, sondern mit Wasserbindern aufgetragene Pigment. |
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Werkstücke zur Dokumentation des Herstellungsprozesses der Arbeiten von Yves Klein im Gelsenkirchener Theater, hergestellt von Werner Ruhnau, mit rückseitigen Kennzeichnungen. Beide Werkproben befinden sich seit 1976 als Dauerleihgaben im Restaurierungszentrum Schenkung Henkel, Düsseldorf. |
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“Klimatisierung des Raumes” durch Farbe, “eine Blaue Überspannung” und “Immaterialisation”, waren die Schlagworte, die auch die zahlreichen weiteren Projektideen von Yves Klein und Werner Ruhnau prägten. Wie das “Theater der Leere”, die “Partei der blauen Patrioten”, die Gründung einer “Schule der Sensibilität”. Diese sollte im Hinterland von Nizza entstehen und alle Bereiche der Künste und des Lebens vereinen. Mit Dozenten wie dem Architekten Frei Otto bis zum Musiker John Cage. “Die Schule der Sensibilität will Imagination und Immaterialisation. Sie will die Freiheit im Sinne des Herzens und des Kopfes” (Werner Ruhnau / Yves Klein). |
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Modell des Tempels der Elemente |
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Für weitere Informationen zur Luftarchitektur clicken Sie bitte hier . Weitere Informationen zu Feuerwänden finden Sie hier sowie Näheres zu den gemeinsamen Projekten Schule der Sensibilität und Theater der Leere. Die enge “Collaboration” zwischen Ruhnau und Klein beschrieb Yves Klein euphorisch in einer Rede anlässlich einer Ausstellungseröffnung in der Düsseldorfer Galerie Schmela 1959. Auszüge finden Sie hier. Ausführliche Informationen zum Theater in Gelsenkirchen und zur Zusammenarbeit von Yves Klein und Werner Ruhnau erhalten Sie auch in der aktuellen Publikation “50 Jahre Theaterbau Gelsenkirchen”
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Werner Ruhnau - Objekte In der Folge des Gelsenkirchener Projektes entstanden ab 1973 - zehn Jahre (der vorgesehenen Dauer der “Schule der Sensibilität”) nach Yves Kleins Tod - Multiples aus Originalmaterialien und mit den originalen Herstellungstechniken in unterschiedlicher Auflage. Die Objekte wurden, den gemeinsamen Planungen entsprechend, von Werner Ruhnau hergestellt und rückseitig entsprechend signiert. Eingesetzt wurden dabei ausschließlich Originalmaterialien der Gelsenkirchener Arbeiten. Die Schwammkombinationen aller ungefärbten Reliefs sowie der Einzelschwämme wurden noch von Yves Klein und Werner Ruhnau an der Baustelle hergestellt. |
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Ein Gesamtüberblick über die käuflich zu erwerbenden Multiples findet sich unter Verkäufliche Objekte. |
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